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	<title>auktorial.net</title>
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	<description>nullius addictus iurare in verba magistri</description>
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		<title>Mein Praktikum</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 18:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<category><![CDATA[5 Minuten nach dem Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Dreadlocks]]></category>
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		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Frugale Qualifikation. 20 Kilometer Wanderungen 5 mal die Woche. Köstliches, preiswertes Mittagessen. Ja, mein Praktikum war toll. Diametral zu meinem Gehalt. Im Wesentlichen war ich ein Bote. Ich sammelte und lieferte ab. Mehr will ich dazu nicht sagen, da ich ein 10seitiges Datenschutzformular unterschrieben habe, welches durchzulesen mir nicht in den Sinn kam. Bis ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frugale Qualifikation. 20 Kilometer Wanderungen 5 mal die Woche. Köstliches, preiswertes Mittagessen. Ja, mein Praktikum war toll. Diametral zu meinem Gehalt.</p>
<p>Im Wesentlichen war ich ein Bote. Ich sammelte und lieferte ab. Mehr will ich dazu nicht sagen, da ich ein 10seitiges Datenschutzformular unterschrieben habe, welches durchzulesen mir nicht in den Sinn kam. Bis ich heraußen hatte wo die entsprechenden Labore/Institute im Krankenhausgelände verteilt sind, war schon einmal eine Woche um. Begleitet wurde ich auf Schritt und Tritt von Gerry (er macht diese Arbeit hauptberuflich), welcher sein ganzes Leben verbal in meinem Kopf abspeicherte.</p>
<p>Interessant war, dass er ständig versuchte mich zu missionieren. Er ist schon in seiner 2. Sekte und schenkte mir an meinem letzten Arbeitstag ein Buch mit dem Titel &#8220;5 Minuten nach dem Tod&#8221;. Wie er mir etwas später erzählte hatte er für mich gebetet, damit ich es auch wirklich lese. Und das tue ich: Es leuchtet ein, dass das Himmelreich nur eine andere Bezeichnung für die neue Stadt Jerusalem ist, welche die Form eines Würfels mit einer Kantenlänge von 2220 Kilometern hat.</p>
<p>Um wieder zurück auf den Boden der Realität zu kommen kaufte ich mir mit einem Teil meines hart verdienten Geldes das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Elvis-lebt-Lexikon-unterdr%C3%BCckten-Wahrheiten/dp/3451301962/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1283796116&amp;sr=8-1">Elvis lebt!</a>&#8221; &#8211; Ein Lexikon der unterdrückten Wahrheiten.</p>
<p>Wie ich meine sonstigen Ferien verbracht habe? Im Ausland war ich zwei Tage: in Luxemburg, dem langweiligsten Land der Welt mit der amüsantesten Sprache der Welt. (Ein Deutsch/Französisch Mischmasch). Ich traf erstmals eine Internetbekanntschaft persönlich, mit der ich eine aufregende Donaukreuzfahrt tätigte (&#8220;Erst müssen wir den Kapitän kennen lernen&#8230; Bei jedem steig ma ned ein!&#8221;) und mit der ich trotz des Altersunterschieds jede Menge Weißbier verdrückte, ohne dass einer dem anderen nachstand. Die 2. Internetbekanntschaft, welche ich am nächsten Tag treffen wollte (ja, ich meine DICH, Nussi) sagte mir leider ab und so verbrachte ich einen regnerischen Tag in Schönbrunn, welcher wegen <em>plötzlich eintretender Magenkrämpfe</em> <em><strong>meines Magens</strong></em> <span style="color: #000000;"><em><strong>in meinem Bauch</strong></em></span> abgesagt werden musste.</p>
<p>Nun genieße ich die letzte Ferienwoche, in der ich sturmfrei habe, im sturmfreien Haus, sturmfrei auf mein neues Notebook wartend. Die Zeit vertreibe ich mir mit Koberg &amp; Bella, die das Kartenspiel Wizard zu meiner Freude lieben lernten und den Filmen vom Frl. Anne, welche die Hauptverantwortliche für Kobergs neue <span style="text-decoration: line-through;">Hippiefrisur</span> Dreadlocks personifiziert.</p>
<p>In den Ferien hat seit der Gründung dieses Blogs immer eine Pause in meinen Artikelveröffentlichungen stattgefunden doch so schlimm war es noch nie.</p>
<p>xoxo Max</p>
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		<title>Mariazell &#8211; Wallfahrtbericht</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 14:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[mariazell]]></category>
		<category><![CDATA[wallfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 1 Ich erscheine völlig motivationslos am festgelegten Treffpunkt. Eine Stunde später schmerzen meine Füße. Drei Stunden später schmerzen meine Knie. Vier Stunden später schmerzt mein Magen &#8211; ich habe im Restaurant, in dem wir pausierten, zuviel gegessen. Nach der Mittagspause beschließt der amtierende Schulsprecher und Sandkastenfreund mein Schicksal mit den Worten &#8220;so jetzt bürscht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Tag 1</h2>
<p>Ich erscheine völlig motivationslos am festgelegten <a href="http://auktorial.net/uploads/mariazell/gruppe.jpg">Treffpunkt</a>. Eine Stunde später schmerzen meine Füße. Drei Stunden später schmerzen meine Knie. Vier Stunden später schmerzt mein Magen &#8211; ich habe im Restaurant, in dem wir pausierten, zuviel <a href="http://auktorial.net/uploads/mariazell/bauchweh.jpg">gegessen</a>.</p>
<p>Nach der Mittagspause beschließt der amtierende Schulsprecher und Sandkastenfreund mein Schicksal mit den Worten &#8220;so jetzt bürscht ma amal richtig eini&#8221; (Exakte Bedeutung mir bis dato unbekannt) zu besiegeln. 4 Stunden später erreichen wir (Mike, Sesi, Andi, und ich) den Gasthof, auf dem wir zu nächtigen planen. Meine Füße spürte ich zu diesem Zeitpunkt zum Glück nicht mehr, dafür aber meine Ohren: Auf dem Gasthof fand ein großartiges <a href="http://auktorial.net/uploads/mariazell/jugendevent.jpg">Jugendevent</a> statt. (Jährlicher Ziehharmonikertreff, Altersdurchschnitt: etwa 65)</p>
<p>Nach ein paar Bier kam auch der Rest der Gruppe und das geschätzte Lehrpersonal an.</p>
<h2>Tag 2</h2>
<p>10 Minuten nach Aufbruch sind Sesi und Mike vor und der Rest der Gruppe hinter Andi und mir verschwunden. 2 Stunden später erreichen wir den Schanz-Wirt und machen dort eine kleine Pause. Bei besagtem Wirt hätten wir wieder zusammenwarten sollen, doch Sesi und Mike sind nicht aufzufinden. Sie sind bereits auf der Stanglalm, wie wir nach dem 10. Versuch ein Telefonat aufzubauen (der Empfang war grauenhaft), erfahren. Wir warten eine halbe Stunde und rufen schließlich das geschätzte Lehrpersonal an, da von ihnen und der restlichen Gruppe immer noch jede Spur fehlt. &#8220;Jaja, in einer Stunde sind wir da&#8230;&#8221;, heißt es.</p>
<p>Nachdem nun wirklich alle pausierten (Andi und ich ungewollterweise doppelt, wenn nicht dreifach) brachen wir auf die Stanglalm auf. Sesi und Mike hatten dort in den zwei Stunden, die sie bereits in der Hütte waren, einiges geleistet: Die Kellnerin, deren unerotische Stimme so garnicht zu ihrer optischen Erscheinung passen wollte, wurde von den beiden so heftig angeflirtet, dass sie ihnen erlaubte das <a href="http://auktorial.net/uploads/mariazell/federer.jpg">Federer-Spiel</a> während des Essens in der Küche zu schauen.</p>
<p>Als wir am Abend auf dem Bauernhof neben Wartberg ankamen, waren meine Füße nur mehr Brei.</p>
<h2>Tag 3</h2>
<p>&#8220;Heute viel Jause einpacken, wir kommen erst am Nachmittag zu einer Hütte.&#8221;, heißt es schon beim Frühstück. Eine halbe Stunde nach Aufbruch betreten wir den politischen (!) Bezirk &#8220;<a href="http://auktorial.net/uploads/mariazell/politischerbezirk.jpg">Bruck/Mur</a>&#8220;, wo die Gruppe mal wieder Pause macht. Während Andi und ich beschließen <a href="http://auktorial.net/uploads/mariazell/weitergehen.jpg">weiterzugehen</a> und Sesi und Mike schon längst aus der Sichtweite &#8220;gebürschtet&#8221; sind, verputzt die Gruppe bereits jetzt ihre ganzen Essensvorräte.</p>
<p>Einige Zeit später tu ich es ihnen gleich. Grund dafür sind diverse <a href="http://auktorial.net/uploads/mariazell/appetitanreger.jpg">Appetit-Anreger</a> auf dem Wegrand. Als wir bei der versprochenen Hütte ankommen, finden wir Sesi und Mike <a href="http://auktorial.net/uploads/mariazell/schlafend.jpg">schlafend</a> vor: Erneut waren sie einige Stunden vor Andi und mir angekommen. Die restliche Gruppe ließ ebenfalls noch über eine Stunde auf sich warten.</p>
<p>Der restliche Weg zum &#8220;Hotel&#8221; war mehr oder minder ein zweistündiger Spaziergang. Nicht jedoch für Sesi, Mike und Prof. Peppe (Name redaktionell verfälscht). Die 3 hatten sich vorgenommen über die hohe Veitsch zu gehen. Sesi und Mike hängten den Professor ab, bogen dafür aber auf dem Weg von der Veitsch herunter falsch ab, was 20 Minuten mehr Weg für die beiden zur Folge hatte*. Andi und ich waren schon frisch geduscht als die beiden ankamen.</p>
<p><em>*Prof. Peppe bog nicht falsch ab, kam aber trotzdem erst eine Stunde nach den beiden in unserem &#8220;Hotel&#8221; an.</em></p>
<h2>Tag 4</h2>
<p>Meine Füße haben Blasen auf den Blasen. Wir kommen in <a href="http://auktorial.net/uploads/mariazell/mariazell.jpg">Mariazell</a> an.</p>
<p><strong>Zusammenfassend kann man sagen, dass ich genug Sport für das nächste Jahr betrieben habe. Über 100km Fußmarsch lassen sich gut auf 365 Tage aufteilen.</strong></p>
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		<title>Warum die 8.c 25 Schüler hat</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 17:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phlegmatisch]]></category>
		<category><![CDATA[abschreiben]]></category>
		<category><![CDATA[matura]]></category>
		<category><![CDATA[noten]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern war endlich Notenschluss. Nicht, dass ich eine §5-Prüfung gehabt hätte, aber es freut mich dennoch, da die Ferien jetzt schon aus nächster Nähe winken. Zwei Sorten von Klassenkollegen freute der Notenschluss allerdings gar nicht: Sorte 1 bezeichnet die Schüler die über die Ferien für eine Nachprüfung lernen müssen und Sorte 2 bezeichnet die Schüler, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war endlich Notenschluss. Nicht, dass ich eine §5-Prüfung gehabt hätte, aber es freut mich dennoch, da die Ferien jetzt schon aus nächster Nähe winken. Zwei Sorten von Klassenkollegen freute der Notenschluss allerdings gar nicht: Sorte 1 bezeichnet die Schüler die über die Ferien für eine Nachprüfung lernen müssen und Sorte 2 bezeichnet die Schüler, die denken, dass der 1. Sorte ruhig ein paar Kollegen mehr angehören könnten.</p>
<p>&#8220;Des gibts doch net, dass so a Vuitrottel wie der/die (&#8230;) durchkommt, he!&#8221; und &#8220;Was will der überhaupt in am Gymnasium???&#8221; hört man, wenn man den Flüstereien einiger Klassenkollegen zuhört. Der größte Stimmungsmacher ist ein Schüler, der in seinem bisherigen Leben noch nie etwas anderes als einen 1er in seinem Zeugnis hatte. Dass es ihn ärgert, dass er mit Leuten in den Matura-Jahrgang aufsteigt, die das ganze Jahr (in z.B. Mathematik) negativ sind und dann nichts tun, außer eine 15minütige Prüfung an der Tafel abzulegen, bei der ein 4er erreicht werden muss um aufzusteigen, ist verständlich.</p>
<p>Andererseits ist er Teil von etwas, das mich extrem ärgert: Das für jeden Schüler meiner Klasse durchschaubare Abschreibsystem. 8 von 26 Leute meiner Klasse haben noch nicht geschnallt, dass man in der Oberstufe eigenständig zu lernen hat. Warum sie dennoch in der Oberstufe sind? Sie schreiben auf Schularbeiten 3er, doch wenn ihnen mündlich eine Frage gestellt wird haben sie keine Ahnung von nichts.</p>
<p>Ich habe mir die Zeit genommen die Noten meiner Klassenkollegen auf einem Sitzplan anzuschreiben. Genau genommen habe ich es zweimal gemacht: Einmal die Noten die sie allgemein in einem Schularbeitenfach bei einer mündlichen Frage erreichen und einmal die Noten die sie wirklich haben und woher sie kommen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img title="Noten nach Wissensstand" src="http://auktorial.net/uploads/muendlich.png" alt="" width="600" height="360" /><p class="wp-caption-text">Noten nach Wissensstand</p></div>
<p style="text-align: left;">Dem Wissensstand nach müssten also 8 Schüler meiner Klasse das Jahr wiederholen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class=" " title="Erreichte Noten mit dem Abschreibsystem" src="http://auktorial.net/uploads/schriftlich.png" alt="" width="600" height="360" /><p class="wp-caption-text">Erreichte Noten mit dem Abschreibsystem</p></div>
<p>Aber das hier ist die Realität und nur eine der 8 Schüler(/innen) muss das Jahr wiederholen. Noch dazu die, die es meiner Meinung nach am wenigsten verdient hat durchzufallen.</p>
<p>Was die &#8220;ich-will-dass-die-Trottel-durchfallen&#8221;-Leute (zu denen ich mich nicht zähle) in Erwägung ziehen sollten wäre eine Maßnahme die das Abschreiben verhindert. Was die &#8220;ich-bin-durch-obwohl-ich-nichts-gelernt-habe&#8221;-Leute (zu denen ich Gott sei Dank nicht gehöre) in Erwägung ziehen sollten, wäre ein Abbruch des Gymnasiums und das Beginnen einer Lehre.</p>
<p>Aber leider müssen die Lehrer heutzutage um ihren Job fürchten und lassen deswegen keine Schüler mehr durchfallen. Warum? Je weniger Schüler es gibt, desto weniger Lehrer braucht man.</p>
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		<title>Autorenlesung</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 13:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sanguinisch]]></category>
		<category><![CDATA[autorenlesung]]></category>
		<category><![CDATA[johanna gruber]]></category>
		<category><![CDATA[schicksal]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ging doch tatsächlich eine Professorin meiner Schule auf mich zu und erklärte mir, dass es aus aktuellem Anlass eine Art Autorenlesung geben würde und dass ihr gesagt worden sei, ich wäre ein geeigneter Kandidat. Ich erklärte ihr ausweichend, ich sei eher der satirische Typ, der sich im Deutschunterricht hin und wieder zynisch zum tagespolitischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ging doch tatsächlich eine Professorin meiner Schule auf mich zu und erklärte mir, dass es aus <a href="http://www.amazon.de/Schicksal-Was-Leben-bereit-hält/dp/3852519659">aktuellem Anlass</a> eine Art Autorenlesung geben würde und dass ihr gesagt worden sei, ich wäre ein geeigneter Kandidat. Ich erklärte ihr ausweichend, ich sei eher der satirische Typ, der sich im Deutschunterricht hin und wieder zynisch zum tagespolitischen Geschehen äußern würde &#8211; diametral zu meinen Erwartungen erklärte mir die Frau, dass das genau das sei, wonach sie suche. Nun gilt es einen zynischen Text zu schreiben, der amüsiert, sprachlich nicht zu hoch gestochen ist und den man halbwegs gut vorlesen kann.</p>
<p>Ich will jetzt nicht antizipieren, dass ich dort ohnehin Erfolg heischen werde und frage deswegen meine Blog-Leser (ja, &#8220;Leser&#8221; ist durchaus im Plural zu verstehen) nach den Texten, die sprachlich am meisten amüsieren. Diesen/Diese Artikel verwende ich dann als Richtlinie. Ich bitte euch, jene im Kommentarbereich zu nennen. Nach über zwei Jahren sollte durchaus etwas zu finden sein.</p>
<p>Für erwähnenswert halte ich weiters, dass ich von einem Mitschüler den Kommentar: &#8220;Haha, der Max lernt Wörterbücher auswendig weil er keine Freunde hat!&#8221; ertragen musste, als mir etwas nachgeplappert wurde und ich den Papagei nach der Bedeutung des Wortes fragte, die ihm wie sich peinlicherweise herausstellte leider nicht bekannt war. Der Mitschüler, von dem dieser Kommentar kam, fällt insbesondere durch 6 negative Noten im letzten Zeugnis auf, musste bereits ein Jahr wiederholen und wird in sämtlichen Unterrichtsfächern, sofern es etwas aus einem Buch vorzulesen gibt, nicht mehr aufgerufen, da die Reaktion der Klasse darauf meist mit heftigem Gelächter einher geht. Hätte der gute Mann mehr als ein Buch (die GTA-Komplettlösung) in seinem Zimmer, hätte er sich sowohl die Peinlichkeit erspart, sein verkümmertes Vokabular zur Schau zu stellen und würde für ein Wort mit mehr als 5 Buchstaben nicht mehr länger als 10 Sekunden Lesezeit brauchen.</p>
<p>xoxo</p>
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		<title>Chemieunterricht &amp; Theater</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 11:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[autor]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[videobericht]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Max, blogge mal wieder.&#8221;, &#8220;Hey, Max, schon lange kein neuer Eintrag mehr!&#8221;, &#8220;Du was ist los mit auktorial?&#8221;; &#8211; Gar nichts ist los. Meine Blogeinträge beinhalten meist Themen die mich beschäftigen, Dinge über die ich mich ärgere oder sonstige spontane Eingebungen. Da ich derzeit eifrig an meinem Buch schreibe, das Ende Sommer fertig sein soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Max, blogge mal wieder.&#8221;, &#8220;Hey, Max, schon lange kein neuer Eintrag mehr!&#8221;, &#8220;Du was ist los mit auktorial?&#8221;; &#8211; Gar nichts ist los. Meine Blogeinträge beinhalten meist Themen die mich beschäftigen, Dinge über die ich mich ärgere oder sonstige spontane Eingebungen. Da ich derzeit eifrig an meinem Buch schreibe, das Ende Sommer fertig sein soll und ich keinen Stress mehr in der Schule habe bleibt für meine typischen philosophisch-alternativen Artikel einfach keine Zeit mehr, da sich meine Gedanken nur noch um das Buch-Projekt drehen. Selbstverständlich könnte ich den Blog in ein kleines Tagebuch konvertieren, aber ich bezweifle, dass das jemanden interessieren würde &#8211; zumal das, was ich hier dann schreiben würde, ziemlich genau diesen schlechten amerikanischen Sitcoms entspräche.</p>
<p>Nichts desto trotz hier wieder einmal ein Videobericht. Habe selbstverständlich von Prof. S. die Erlaubnis erhalten, dieses Video zu veröffentlichen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="281" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11808111&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=1&amp;color=59a5d1&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11808111&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=1&amp;color=59a5d1&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Exit aus der Existenz?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 12:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Langsam wird es unheimlich.&#8221;, sagt der 43jährige Boulevardzeitung-Leser. &#8220;Zuerst die Erdbeben auf Haiti und Chile. Dann dieser unaussprechbare Vulkan&#8230; Jetzt die Ölkatastrophe.&#8221; Und er hat allen Grund beunruhigt zu sein: Schließlich hat er ein Buch über den Mayakalender gelesen und die Kinodokumentation 2012 fand er auch sehr überzeugend. Und dann hat er da noch so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Langsam wird es unheimlich.&#8221;, sagt der 43jährige Boulevardzeitung-Leser. &#8220;Zuerst die Erdbeben auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_in_Haiti_2010">Haiti</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_in_Chile_2010">Chile</a>. Dann dieser unaussprechbare <a href="http://derstandard.at/1271375150609/Der-Himmel-so-leer">Vulkan</a>&#8230; Jetzt die <a href="http://derstandard.at/1271375516253/Umweltkatastrophe-Fuenfmal-mehr-Oel-als-angenommen-stroemt-ins-Meer">Ölkatastrophe</a>.&#8221; Und er hat allen Grund beunruhigt zu sein: Schließlich hat er ein Buch über den Mayakalender gelesen und die Kinodokumentation <a href="http://www.imdb.com/title/tt1190080/">2012</a> fand er auch sehr überzeugend. Und dann hat er da noch so <a href="http://www.youtube.com/watch?v=L8M8WL9sBTg#t=3m07s">ein Lied</a> gehört, das er selbstverständlich korrekt zu interpretieren wusste. &#8220;<em>Die Versuchsanordnung für dieses Experiment // lässt die Ratten sterben, EXIT aus der Existenz.</em>&#8221;</p>
<p>Der Beunruhigte ist politikverdrossen. Vor allem Lokalpolitiker interessieren ihn überhaupt nicht mehr. 2 Jahre noch, wozu wählen? Wenn er beim Einkaufen ein Produkt mit der Aufschrift &#8220;Ablaufdatum: XX.XX.2013&#8243; sieht, schüttelt er nur den Kopf über die Blödheit der Industrie. Auch Freunde hat er keine mehr. Als er ihnen von seiner Theorie erzählt hat, haben sie ihm sofort angeboten ihm Geld zu leihen. &#8220;Du bekommst 5000€ und nach 2012 zahlst du mir 10 000€ zurück, ok?&#8221; So etwas verletzt den Beunruhigten. Was er nicht weiß, da er die Hintergründe der Wirtschaftskrise nicht verstanden hat: Er hätte es tun sollen. &#8220;Für 10 000€ kann man sich 2013 vielleicht einen Laib Brot kaufen, wenn überhaupt.&#8221;, würde ihm der Chefredakteur seiner Lieblingszeitung erklären.</p>
<p>Besagten Chefredakteur sieht der Beunruhigte aber nur hin und wieder im Fernsehen. Einen Nachmittag vor Hartz-4-TV und er fühlt sich in seiner Meinung wieder bestärkt. In den Nachrichten hört er von weiteren Missbrauchsfällen: Sollte er aus der kath. Kirche austreten und sich über einige Sekten informieren? &#8220;Schließlich gibt es sicher ein paar Erleuchtete, die meine Ängste verstehen und teilen.&#8221;, denkt der Beunruhigte. Doch die Sekte will weltliches Geld für den Einzug ins Paradies &#8211; in den geforderten Mengen für ihn nicht aufzubringen. So bleibt der Beunruhigte ein melancholischer Einzelgänger, leicht suizidgefährdet, auf den Untergang der Welt wartend.</p>
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		<title>Volksverblödung mit feschen Mädels&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 19:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<category><![CDATA[volksverblödung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; wäre ein alternativer Name für die Serie &#8220;Germanys Next Topmodel&#8221; die von Pro 7 seit 2006 ausgestrahlt wird. In bisher 4 Staffeln (aktuell zu sehen ist Staffel 5) stellte Heidi Klum ihren infantilen Humor unter Beweis und hat wohl schon so manche Feministin zur Weißglut getrieben. Mein Vorschlag eines alternativen Namens würde das Format [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; wäre ein alternativer Name für die Serie &#8220;Germanys Next Topmodel&#8221; die von Pro 7 seit 2006 ausgestrahlt wird. In bisher 4 Staffeln (aktuell zu sehen ist Staffel 5) stellte Heidi Klum ihren infantilen Humor unter Beweis und hat wohl schon so manche Feministin zur Weißglut getrieben. Mein Vorschlag eines alternativen Namens würde das Format bei genauerer Betrachtung jedoch Lügen strafen, da sich sowohl über das Adjektiv &#8220;fesch&#8221; als auch über die darauf folgende Präzision (das Geschlecht betreffend) streiten lässt. Es folgt eine Kategorisierung der Teilnehmerinnen.</p>
<p>Ich will nicht leugnen, dass ich mich nach ein paar Folgen der zweiten Staffel bereits gezwungen sah, den Fernseher wieder abzuschalten. Alles andere hätte mindestens ein Menschenleben (das meinige) und ein neues Fenster (das im 10. Stock) gekostet. Allerdings konnte ich in den 3-4 Folgen, die ich seiner Zeit über mich ergehen ließ, mehr als konstruktiv nutzen: Ich begann die Kandidatinnen zu kategorisieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kategorie 1:</strong></span><strong> <em>Die Schönheit<br />
</em></strong>Die Schönheit bezeichnet ein junges, attraktives und intelligentes Mädchen. Diese Eigenschaften sind bei GNTM-Kandidatinnen nur in den seltensten Fällen in einer Person vereint &#8211; bei den Jury-Mitgliedern hingegen kann man eigentlich schon froh sein, auch nur eine der genannten Eigenschaften zu beobachten.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Barbara-meier-centro-oberhausen.jpg&amp;filetimestamp=20071001213522"><em><img class="  " title="Barbara" src="http://auktorial.net/uploads/barbarameier.jpg" alt="" width="300" height="450" /></em></a><p class="wp-caption-text">Beispiel für eine Schönheit: Barbara M.</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kategorie 2:</strong></span><strong> <em>Die Heidi<br />
</em></strong>Die Heidi bezeichnet eine Kandidatin mit charakterlichen Parallelen zu Supermodel Heidi Klum. Sie ist eine fesche Frau, solange sie ihren Mund hält, was leider viel zu selten vorkommt. Etwa 70% aller Kandidatinnen lassen sich in diese Kategorie einordnen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://prosieben.de"><img class="  " title="Fiona" src="http://auktorial.net/uploads/fionaerdmann.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel für eine Heidi: Fiona E.</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kategorie 3:</strong></span><strong> <em>Der Mann<br />
</em></strong>Der Mann bezeichnet &#8220;eine Kandidatin&#8221; bei deren Anblick sich der Verdacht einer Geschlechtsumwandlung geradezu aufdrängt. Der Name &#8220;Volksverblödung mit feschen Mädels&#8221; würde aufgrund der Existenz diverser Kandidatinnen in dieser Kategorie das gesamte Format/Heidi Klum in einem skurrilen Licht erscheinen lassen.</p>
<p style="text-align: left;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://mandygraff.eu"><img title="Mandy" src="http://auktorial.net/uploads/mandygraff.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel für einen Mann: Mandy G.</p></div>
<blockquote><p>&#8220;<em>Für mich ist Heidi Klum visuelle Peinigung / was ich mir anschauen würde, wäre ihre Steinigung / Deutschland sucht den Toptrottel, den folgsamen Hundemensch&#8230;</em>&#8221;<br />
- Friedrich Kautz</p></blockquote>
<p>Bis der durchschnittliche Haushalt von Pro 7 zu ARTE und von ORF 1 zu ORF 2 wechselt, ist es noch ein langer Weg, den zu gehen sicherlich nicht nur der geistigen Entwicklung unserer Jugend gut tun würde&#8230;</p>
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		<title>Der Weg</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 13:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phlegmatisch]]></category>
		<category><![CDATA[christentum]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[gott]]></category>
		<category><![CDATA[philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Wesen geht einen Weg entlang. Es ist alt, wohl älter als die Zeit selbst. Was es auf seinem Weg sah entsetzte es vielleicht irgendwann einmal, doch inzwischen kann es nichts und niemand mehr aus der Fassung bringen. Seine langsamen Schritte werden von einem leisen Geräusch begleitet, da es einen Stock braucht um sich fortzubewegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Wesen geht einen Weg entlang. Es ist alt, wohl älter als die Zeit selbst. Was es auf seinem Weg sah entsetzte es vielleicht irgendwann einmal, doch inzwischen kann es nichts und niemand mehr aus der Fassung bringen. Seine langsamen Schritte werden von einem leisen Geräusch begleitet, da es einen Stock braucht um sich fortzubewegen. Für jeden Schritt, muss es zwei Mal mit dem Stock auf den Boden aufschlagen. Nur langsam kommt es voran.</p>
<p>Das Wesen sieht einen Schmetterling, auf seinem Weg. Der Schmetterling fliegt und fliegt, fröhlich bis er Ruhe findet und sich auf etwas setzt. Seine Flügel zittern und einen Moment später fliegt er wieder weiter, nur um sich erneut auf etwas zu setzen. Der Schmetterling befindet sich auf einem Schlachtfeld und das Wesen kann die toten und zuckenden Körper förmlich riechen. Abgeschlachtet, um sich der christlichen Sekte zu erwehren. Etwas erschrocken stolpert es einen Schritt zurück und der Schmetterling erstarrt in der Luft zu einem Kokon.</p>
<p>Das Wesen ist den Weg weiter gegangen und abgehärtet. Es sieht wie ein Mann mit einer Haut aus Eisen auf einem Pferd in den Osten reitet. In seiner Linken hat er ein Schwert, in seiner Rechten ein riesiges Kreuz. Das Wesen wendet sich nicht einmal mehr ab, als es sieht, wie Frauen mit ihren Kindern im Arm abgeschlachtet werden. Abgeschlachtet, um die christliche Weltreligion zu verbreiten. Das Wesen geht unberührt weiter.</p>
<p>Das Wesen ist uns nun nah, sehr nah. Auf diesem Weg wird es uns nie näher kommen. Es sieht, wie Leute in Zügen abtransportiert werden und nie wieder zurückkehren. Es sieht Konzentrationslager, Atombomben und Diktaturen. Im Namen der christlichen Kultur, wie es anfangs noch heißt, bis sich auch Züge voller Diakone, Pfarrer und Bischöfe in Bewegung setzen, um die katholische Kirche auszumerzen.</p>
<p>Die Züge des Wesen jedoch bleiben völlig unverändert. Auch als es am Boden aufschlägt und nicht mehr weiter kann. Zwei blinde Augen starren dem gebrochenen Stock entgegen, bis sich die Augenlider schließen und mit Ihnen die Tore zur Rettung der Menschheit.</p>
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		<title>Feindbilder &#8211; oder: Warum ich Chatroulette nicht mag</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 15:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[chatroulette]]></category>
		<category><![CDATA[lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Da Feindbilder seit Menschengedenken mit ihrer immerwährenden Präsenz glänzten, möchte man fast meinen sie seien ein gesellschaftlicher Fetisch. Ein Paradebeispiel von Feindbild wäre das Lehrpersonal. Lehrer bestellen beispielsweise Tabak auf Schulkosten für ein Unterrichtsexperiment und denken gar nicht daran, dieses System für illegitime Aneignungen zu missbrauchen. Das irritiert den Rest der Österreicher. Man stelle sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da Feindbilder seit Menschengedenken mit ihrer immerwährenden Präsenz glänzten, möchte man fast meinen sie seien ein gesellschaftlicher Fetisch. Ein Paradebeispiel von Feindbild wäre das Lehrpersonal. Lehrer bestellen beispielsweise Tabak auf Schulkosten für ein Unterrichtsexperiment und denken gar nicht daran, dieses System für illegitime Aneignungen zu missbrauchen. Das irritiert den Rest der Österreicher.</p>
<p>Man stelle sich einen Dialog zwischen Direktor und Lehrer vor. &#8220;Du veruntreust mir eh kein Schulbudget, gell?&#8221; &#8211; &#8220;Hast du nicht auch mal Lehrergehalt bezogen?&#8221; &#8211; &#8220;Hahahahaha, stimmt.&#8221; Man könnte das natürlich authentisch fortsetzen mit: &#8220;Passt, also sehen wir uns am Freitag Abend im Casino?&#8221; &#8211; &#8220;Wir können auch am Donnerstag gehen.&#8221; &#8211; &#8220;Hahahahaha, stimmt.&#8221; Und damit die Anspielungen auch durch den dicksten Emohaarschleier dringen: &#8220;Du hast letztens verloren oder?&#8221; &#8211; &#8220;Nichts schlimmeres soll passieren, als dass mir mal fünfzehnhundert über den Tisch gehen.&#8221; &#8211; &#8220;Hahahahaha, stimmt.&#8221;</p>
<p>Der Großteil der Österreicher denkt gar nicht daran im Casino-Roulette Geld zu verspielen &#8211; nein. Viel wahrscheinlicher ist, dass er die Abende einsam vor <a href="http://vimeo.com/9669721">Chatroulette</a> verbringt, womit wir nun nicht nur den Anschluss zum Casino gefunden hätten sondern auch wieder beim anfänglichen &#8220;Fetisch&#8221; wären. Diese Website vermag eine Unzahl einschlägiger Sozialstudien zu füllen, denn sie lässt auf radikale Art und Weise zwischenmenschliche Beziehungen entstehen. Der aufmerksame Leser hat bereits verstanden: Da ich nicht vor habe eine Sozialstudie zu schreiben, kann ich von dieser Seite nicht profitieren. Zum Prinzip: Man verbindet sich mit einem völlig Unbekannten und kann dann via Chat und Webcam mit ihm in Kontakt treten bzw. die Verbindung sofort wieder abbrechen. 20 traurige Versuche startete ich, indem ich auf &#8220;Nächste Person&#8221; drückte, nachdem mein Gegenüber die Verbindung abgebrochen hatte. Innerhalb von 2 Minuten. Danach probierte ich es mit einem mir bekannten Fräulein (nennen wir sie einfach mal &#8220;Lena&#8221;) erneut aus: Den Versuch konnte ich mit 20 Verbindungen leider nicht beenden, da die Unbekannten bei ihr gar nicht daran dachten auf &#8220;Disconnect&#8221; zu klicken. In <a href="http://www.auktorial.net/uploads/lena.jpg">diesem Bild</a> sollte auch der phantasieloseste Geist seine Erklärung finden.</p>
<p style="text-align: left;">Welche Informationen erhält der Betrachter dieses Vergleichs, außer, dass ein Scanner bei mir angesagt wäre?</p>
<p><img class="aligncenter" title="Vergleich" src="http://auktorial.net/uploads/vergleich.png" alt="" width="500" height="381" /></p>
<p style="text-align: left;">Richtig: Ich sollte künftig die Finger vom Zeichnen lassen UND die Seite besteht zu 70% aus männlichen Nutzern. (Notgeile Perverse ohne Erotik-TV-Sender nicht miteinbezogen.)</p>
<p style="text-align: left;">Warum sind auf dieser Seite konstant über 20 000 Nutzer aus aller Welt online? Bloße Langeweile oder doch der Wunsch nach einem aufregenden Liebesabenteuer? Ich kann mir nicht vorstellen, dass letzteres die Nutzerzahl unberührt lässt. Menschen mit dieser Intention müssen völlig weltfremd sein. Folgendes Szenario fand in dieser Form wohl noch nie statt: &#8220;Mama, wie hast du Papa eigentlich kennen gelernt?&#8221; &#8211; &#8220;Im Internet, auf Chatroulette mein Schatz!&#8221; (&#8220;Zeigst du mir das mal?&#8221; &#8211; &#8220;NEIN!!!&#8221;) Dennoch viel Glück allen, die es so probieren. Nicht.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 228px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">zeit im bild erstausstrahlung</div>
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		<title>Warum ich unter der Dusche singe</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 22:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cholerisch]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Dusche]]></category>
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		<category><![CDATA[haiti]]></category>
		<category><![CDATA[Kleine Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tornado]]></category>
		<category><![CDATA[Xynthia]]></category>

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		<description><![CDATA[Haiti, Chile, Xynthia &#8211; jetzt &#8220;kommt&#8217;s Schlag auf Schlag&#8221;, wie mein Vater bereits konstatierte. Nibiru erreicht 2012 sein Ziel, Katholiken sind ihrerseits alle Kinderschänder und Damen ohne Kochtalent feiern den Weltfrauentag. Die Medien treiben ihre alarmistischen Blüten durch alle sozialen Schichten und keiner weiß mehr was er eigentlich denken soll. &#8220;Ich studiere Geschichte. Mein Fazit: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haiti, Chile, Xynthia &#8211; jetzt &#8220;kommt&#8217;s Schlag auf Schlag&#8221;, wie mein Vater bereits konstatierte. Nibiru erreicht 2012 sein Ziel, Katholiken sind ihrerseits alle Kinderschänder und Damen ohne Kochtalent feiern den Weltfrauentag. Die Medien treiben ihre alarmistischen Blüten durch alle sozialen Schichten und keiner weiß mehr was er eigentlich denken soll. &#8220;<em>Ich studiere Geschichte. Mein Fazit: Die Menschheit ist seit jeher blöd.</em>&#8220;, schreibt ein <a href="http://saint-just.npage.de/">auktorial-Leser</a> &#8211; mein Gott, wie recht er hat.</p>
<p>Nach einem langen Tag ist nichts befreiender, als einmal unter der Dusche abzuschalten und sich diesen ganzen Dreck abzuwaschen. Ich habe meine eigene, effektive Methode entwickelt: Singen. Nichts ist schöner, als das Eindringen von kalter Luft (eines der letzten Produkte des ausklingenden Winters), durch das von meiner Stimme malträtierte und folglich gesprungene Fensterglas, die einen bei -5°C dann wieder in die Realität zurück reißt. Nach dem Duschen ist man von so einigem befreit:</p>
<p><strong>Sozialer Dreck</strong><br />
Ist es normal, dass einem gesagt wird, man solle doch bitte irgendwo runter springen, damit es wieder einen Grund für eine Party gibt? In dem Zusammenhang erinnere ich mich eigentlich nur an Lillis Party, letzten Sommer. Ein paar betrunkene Kerle sprangen dort vom Swimming-Pool Rand hinunter &#8211; direkt ins Wasser rein. Aber der Grund für die Party war nach wie vor Lillis Geburtstag.</p>
<p><strong>Politischer Dreck<br />
</strong>Hier finde ich den Anschluss zum (am Anfang des Artikels genannten) Zitat: Die Menschheit als solche ist zu dämlich, um aus ihren Fehlern zu lernen. Politischen Dreck erkennt man dadurch, dass man nach den Nachrichten, in welchen eine Präsidentschaftskandidatin gezeigt wurde, welche man nötigte eine offizielle Distanzierung zur nationalsozialistischen Ideologie vom Blatt zu lesen, am liebsten den teuren Flatscreen durch ein Fenster in die FPÖ-Zentrale werfen will. Zumindest in der Steiermark wurde die Kleine Zeitung zur Nummer 1 <strong>gekrönt</strong>, während ein minderwertiges Schmierblatt auf Platz zwei rückte. Ein nackter Busen auf Seite 7 ist dann halt doch nicht alles &#8211; hoffentlich auch bald österreichweit.</p>
<p><strong>Nicht-metaphorischer Dreck</strong><br />
Ich gehe recht in der Annahme, dass sich die medienverwirrte Masse nicht nur geistig im Dreck wälzt &#8211; ob freiwillig oder unfreiwillig, in der Schneematsch-Jahreszeit bekommen wir&#8217;s alle ab. Dazu kommen diverse Formen von körperlichen Ertüchtigungen, zu denen ich frei nach der These &#8220;Sport und Turnen füllt Gräber und Urnen&#8221; selbstverständlich größtmöglichen Abstand halte. Auch katholische Amtsinhaber mussten und müssen sich an gewissen Körperstellen gründlich reinigen.</p>
<p>Viel Glück uns Opfern der Medien und Ausgenutzten der eigenen Speerspitzenwahrnehmung.</p>
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